Das Maß ist voll……..

Seit nun mehr 10 Jahren kämpfen wir lärmgeplagten Anwohner der Pfaffensteiner Brücke  – betroffen auf der Südseite der Donau Weinweg, Josef-Adler-Strasse, Westendstrasse; auf der Nordseite der Donau Alte Nürnberger Strasse, Am Pfaffensteiner Hang – für eine Lärmschutzwand auf der Pfaffensteiner Brücke stadteinwärts.

Viel Zeit und Herzblut darauf verwendet haben Frau Dietl, Frau Seutter von Loetzen, Frau Krumbach, Herr Hammer, Herr Spalke, Herr Hanke, Herr Igl und viele andere von der Schutzgemeinschaft gegen Verkehrslärm.
Zig Treffen im  Spitalkeller, Unterschriftenaktionen, Petitionen an den Bundestag, Briefe an den Herrn Oberbürgermeister, an die Autobahndirektion Süd, an das Bayerische Ministerium des Inneren sowie diverse Leserbriefe blieben ohne Erfolg.
Mürbe und resigniert aufgeben können wir jedoch nicht angesichts der nicht mehr aushaltbaren Lärmentwicklung an der Pfaffensteiner Brücke.
Jeder von uns kennt die Verkehrssituation auf dieser stark belasteten Stadtautobahn mit mehr als 80.000 Fahrzeugen pro Tag (Bundesdurchschnitt:45.000 KFZ/Tag). Vor allem der Schwerlastverkehr, von und nach Osteuropa rollend hat hier  dramatisch zugenommen und wir sind schutzlos tags und noch schlimmer nachts den hohen, krankmachenden Lärmimmissionen ausgesetzt. Wieso eine kostspielige Einhausung für die südlicheren Wohngebiete, warum eine Lärmschutzwand stadtauswärts, aber keine stadteinwärts? Das verfassungsrechtliche Gebot der Gleichbehandlung muss doch auch für uns gelten.

Einer allein vermag gar wenig, aber viele könnten was bewegen!

Chancen

Welche Möglichkeiten haben wir, doch noch eine Lärmschutzwand stadteinwärts zu bekommen?

I.„Fehlgeschlagene Prognose“

Wenn sich in Wohngebieten, die nachts Lärmpegeln zwischen 49 dB und 59 dB ausgesetzt sind, der Lärmpegel um 2.1dB erhöht , muss nachgebessert werden. Das wäre bei uns dann der Fall ,wenn sich der Anteil des Schwerlastverkehrs (SLV) von den für das Jahr 2015 prognostizierten 15.8% in der Nacht auf das doppelte erhöhen würde.

 II.„Leipziger Urteil“

- nachträglicher Lärmschutz an planfestgestellten Strassen.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat im März 2007 entschieden, dass Anwohner einen Anspruch auf eine nachträgliche Anordnung von Lärmschutzmaßnahmen an bereits planfestgestellten Strassen für die Dauer von 30 Jahren haben, wenn es zu einer nicht vorhersehbaren, erheblichen Steigerung der Belästigung durch Verkehrslärm gekommen ist.

 III. Einwirkung über den Stadtrat auf die Stadt Regensburg.

Für Lärmschutzmaßnahmen an Bundesautobahnen ist der Bund zuständig. Aber könnte sich nicht die „Weltkulurerbe-Stadt“ Regensburg einen privaten Lärmschutz für uns Anwohner und das Naherholungsgebiet Donauufer leisten, so wie sich die Bischof-Manfred-Müller Schule einen privaten Lärmschutz für ihre Schüler und Lehrer geleistet hat.

Positionspapiere

1. Forderung Lärmschutzwand stadteinwärts

2. Ablehnung Parallele Brücke

Nächste Schritte…

Ich möchte gerne auf dieser Internetseite Interessierte am Thema Lärmschutz Pfaffensteiner Brücke zusammen führen.

Unter der Rubrik für „Für Interessierte“ findet Ihr den früheren Schriftwechsel, hier könnt ihr unsere Argumente für eine Lärmschutzwand und die Antworten der Behörden auf unsere Anfragen nachlesen sowie den aktuellen Schriftwechsel. Ausserdem sind hier Leserbriefe, Zeitungsberichte, Informationen aus der Regensburger Stadtpolitik, Rechtliches und Sonstiges aufgeführt.

In der Rubrik „ Aktuelles“ werde ich zukünftig über laufende Aktivitäten berichten.

Ich bitte Euch, mir möglichst zahlreich Eure Kontaktdaten, Eure Einschätzung der Lärmbelastung und Situation, Eure Ideen und evtl. auch noch wichtige Info´s oder Schriftstücke zu schicken.
Falls ihr damit einverstanden seid, würde ich dies unter der Rubrik „Mitmachen“ oder da, wo sie hin passen auf der Homepage veröffentlichen, damit sich jeder von uns ein Bild machen kann.

Gründung einer Bürgerinitiative

Am 26.3.2012 wurde im Spitalkeller in Regensburg die Bürgerinitiative Brücke Pfaffenstein gegründet. Das Anliegen ist die Verhinderung der Parallelen Brücken und die Errichtung einer Lärmschutzwand stadteinwärts, entsprechend der Positionspapiere I und II der Initiative.
Gründungsmitglieder: Norbert Hanke, Wolfgang Hammer, Robert Troidl, Martha Dietl, Thomas Schlerf, Waltraud Bindl, Christa Fronhofer, Friedrich Fronhofer, Michael Peters, Klaus Fischer, Heinrich Fürnrohr, Hans Aufdermauer, Andreas Kotulla, Martina Dräxlmaier und Dr. Gerti Hutter.

Gründungspapier